FOCUS 2017

Lachgassedierung

Lachgas (Stickoxydul) ist seit 1772 bekannt und seine medizinische Wirkung wurde 1799 entdeckt. Seit 1844 wird es in der Zahnmedizin engesetzt.
Gehört Lachgas in den USA und den skandinavischen Ländern schon seit Jahrzehnten zum alltäglichen Hilfsmittel in der Zahnmedizin, so ist es in Deutschland noch relativ unbekannt. Häufiger wird es hierzulande bereits zur Unterstützung bei der Entbindung verwendet.

Lachgas besitzt eine beruhigende und angstlösende Wirkung. Überdies hinaus nimmt auch die Schmerzempfindlichkeit ab. Die für viele Patienten unangenehme Spritze kann jedoch nicht umgangen werden, ist jedoch unter der Lachgas Sedierung einiges angenehmer.

Lachgassedierung - Kurzerklärung

Die Lachgas Sedierung zeichnet sich vor allem durch geringe Nebenwirkungen aus.
Durch die kurze Wirkungsdauer ist der Patient schon 2-3 Minuten nach Beendigung der Lachgaszufuhr wieder in einem völlig normalen Zustand. Auch während der Sedierung ist er stets Herr seiner Sinne, es stellt sich jedoch eine Art Gleichgültigkeitsgefühl ein. Gerade das Ausbleiben des kompletten Kontrollverlustes wird von Patienten als sehr positiv wahrgenommen. All dies sind Gründe dafür, dass die Patientenzufriedenheit bezüglich einer Lachgassedierung im Vergleich zu anderen Sedierungsformen überdurchschnittlich hoch ist.
In der Zahnmedizin wird das Lachgas über eine Nasenmaske zugeführt, sodass eine Behandlung im Mund problemlos gewährleistet ist.

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